Fahrzeuge hinzufügen

Fügen Sie Ihre Umzugswagen, Kastenwagen und andere Fahrzeuge mit Abmessungen und Kosten zu Bas hinzu. Inklusive des entscheidenden Unterschieds zwischen dem Typ LKW und Fahrzeug für Ihre Planung.

Bevor Sie Aufträge planen können, müssen Ihre Fahrzeuge im System stehen. In diesem Schritt fügen Sie alle Ihre Umzugswagen, Kastenwagen und eventuelle andere Fahrzeuge mit den richtigen Daten hinzu.

Die Abmessungen und Kosten, die Sie hier eingeben, werden später für die Planung, die Volumenberechnung und die Nachkalkulation verwendet.


Schritt 1 - Fahrzeugübersicht öffnen

Gehen Sie zu Einstellungen > Ausrüstung > Fahrzeuge. Sie sehen hier eine Übersicht aller Fahrzeuge, die bereits im System stehen. Bei einer neuen Umgebung ist diese Übersicht noch leer.

Klicken Sie auf Neues Fahrzeug, um Ihr erstes Fahrzeug hinzuzufügen.


Schritt 2 - Basisdaten eingeben

Geben Sie die folgenden Basisdaten ein:

Feld

Was Sie eingeben

Beispiel

Name

Ein erkennbarer Name, den Sie in der Planung wiedersehen

LKW 1, Kastenwagen Borne

Typ

Wählen Sie den richtigen Typ (siehe Erklärung unten!)

LKW

Kennzeichen

Das Kennzeichen des Fahrzeugs

AB-123-CD

Marke/Modell

Optional, nützlich für Ihre eigene Verwaltung

DAF LF 210

Baujahr

Optional

2022

Versicherung

Optional

Univé

Der Name ist das, was Sie in der Planung wiedersehen. Wählen Sie etwas, das Ihr Team sofort erkennt. Viele Unternehmen verwenden das Kennzeichen oder eine Nummer (z. B. "LKW 1").


Schritt 3 - Den richtigen Typ wählen

Dies ist die wichtigste Entscheidung beim Anlegen eines Fahrzeugs. Bas kennt drei Kategorien, und der Unterschied wirkt sich direkt auf Ihre Planung aus.

LKW

Wählen Sie LKW für jedes Fahrzeug, das als eigene Zeile in der Planung erscheinen soll. Das ist es, was Sie wollen für:

  • Umzugswagen

  • Kastenwagen

  • Lastwagen

  • Zugmaschinen und Auflieger

  • Jedes Fahrzeug, das täglich zu Aufträgen fährt

Faustregel: Alles, womit Sie Umzugsdienstleistungen ausführen, ist ein LKW.

Achtung: Ein Kastenwagen oder Umzugswagen ist in Bas immer ein LKW, niemals ein "Fahrzeug". Dies ist der häufigste Fehler bei der Einrichtung. Wenn Sie einen Kastenwagen als Typ "Fahrzeug" registrieren, erscheint dieser nicht als eigene Zeile in der Planung.

Fahrzeug

Wählen Sie Fahrzeug nur für Servicewagen und Mittel, die Sie gelegentlich mit einem Auftrag verknüpfen, aber die keine eigene Zeile in der Planung benötigen:

  • Servicewagen

  • Lieferwagen

  • Anhänger

  • Pkw für Besichtigungstermine

Faustregel: Alles, was gelegentlich mitgegeben wird oder rein als Servicewagen dient, ist ein Fahrzeug.

Möbellift

Wählen Sie Möbellift für GEDA-Lifte und andere Möbellifte. Diese Kategorie sorgt dafür, dass der Lift separat in der Planung erscheint und mit Aufträgen verknüpft werden kann, bei denen ein Lift benötigt wird.

Übersicht der Kategorien

Kategorie

Wann wählen

Beispiele

LKW

Alles für Umzüge, erscheint als eigene Zeile in der Planung

Umzugswagen, Kastenwagen, Zugmaschine, Auflieger

Fahrzeug

Servicewagen und gelegentliche Mittel

Servicewagen, Lieferwagen, Pkw, Anhänger

Möbellift

Möbellifte

GEDA-Lift


Schritt 4 - Abmessungen Laderaum eingeben

Geben Sie die Abmessungen des Laderaums (des Aufbaus) ein. Dies sind die Innenabmessungen, nicht die Außenmaße des Fahrzeugs.

Achtung: Geben Sie hier das Laderaummaß ein, nicht die Gesamtfahrzeuglänge. Es geht um die Innenabmessungen des Laderaums, in den Sie Gegenstände laden.

Feld

Was Sie eingeben

Beispiel

Länge

Innenlänge Laderaum in cm

700

Breite

Innenbreite Laderaum in cm

240

Höhe

Innenhöhe Laderaum in cm

250

Das System berechnet automatisch die Ladekapazität in m3 anhand dieser Abmessungen. Im Beispiel: 700 x 240 x 250 cm = 42 m3.

Diese Werte werden verwendet für: - Planung: Das System weiß, wie viele Kubikmeter in ein Fahrzeug passen - Angebote: Die Kapazität wird bei der Volumenberechnung berücksichtigt - Kapazitätsplanung: Beim Einplanen sehen Sie, ob ein Fahrzeug groß genug für den Auftrag ist

Achtung: Geben Sie die Abmessungen in Zentimetern ein, nicht in Metern. Einen Laderaum von 7 Meter Länge geben Sie als 700 cm ein.


Schritt 5 - Kosten pro Kilometer und pro Stunde festlegen

Die Kosten pro Kilometer und pro Stunde sind wichtig für die Nachkalkulation. Damit berechnet das System die tatsächlichen Kosten eines Auftrags, sodass Sie sehen können, wie hoch Ihre Marge ist.

Achtung: Dies sind Kostenpreise, keine Verkaufspreise. Sie geben hier ein, was das Fahrzeug Sie kostet. Den Verkaufspreis an den Kunden legen Sie bei Ihren Tarifen und Angeboten fest.

Feld

Was Sie eingeben

Beispiel

Kosten pro km

Kraftstoff + Wartung + Abschreibung pro km (exkl. BTW)

EUR 0,45

Kosten pro Stunde

Gesamte Jahreskosten Fahrzeug / arbeitsfähige Stunden (exkl. BTW)

EUR 20,00

Wie berechnen Sie die Kosten pro Stunde?

Nehmen Sie die gesamten Jahreskosten des Fahrzeugs (Versicherung, Abschreibung, Wartung, Kfz-Steuer) und teilen Sie diese durch die Anzahl der arbeitsfähigen Stunden pro Jahr.

Beispiel: - Jahreskosten Fahrzeug: EUR 30.000 - Arbeitsfähige Stunden pro Jahr: 1.500 Stunden - Kosten pro Stunde: EUR 30.000 / 1.500 = EUR 20,00 pro Stunde

Durchschnitt: EUR 15 - EUR 25 pro Stunde

Wie berechnen Sie die Kosten pro km?

Zählen Sie Kraftstoffkosten, Wartung und Abschreibung zusammen und teilen Sie diese durch die Anzahl der gefahrenen Kilometer pro Jahr.

Beispiel: - Kraftstoff: EUR 0,25 pro km - Wartung + Reifen: EUR 0,10 pro km - Abschreibung: EUR 0,10 pro km - Gesamt: EUR 0,45 pro km

Durchschnitt: EUR 0,40 - EUR 0,60 pro km

Wie nutzt das System diese Kosten?

Wenn ein Fahrzeug für einen Auftrag eingesetzt wird, berechnet das System automatisch die Kosten:

Beispiel: Ein Fahrzeug wird 8 Stunden eingesetzt und fährt 200 km: - 8 Stunden x EUR 20,00 = EUR 160,00 - 200 km x EUR 0,45 = EUR 90,00 - Gesamte Fahrzeugkosten für diesen Vorgang: EUR 250,00

Dieser Betrag erscheint in der Nachkalkulation neben den Personalkosten und Materialkosten. So sehen Sie pro Auftrag, ob Sie Marge erzielt haben.

Tipp: Haben Sie die Kosten nicht sofort zur Hand? Kein Problem. Sie können sie später alsnog eingeben. Versuchen Sie aber, dies vor dem Livegang zu regeln - andernfalls funktioniert die Nachkalkulation nicht.


Schritt 6 - Kraftstoffart, Fotos und Tankkarte

Kraftstoffart

Geben Sie die Kraftstoffart des Fahrzeugs ein (Diesel, Benzin, Elektro usw.). Das wirkt wie ein kleines Detail, ist aber wichtig für die zukünftige CO2-Berichterstattung. Je früher Sie dies eingeben, desto vollständiger sind Ihre Daten, sobald diese Berichterstattung verfügbar wird.

Fotos hochladen

Sie können ein oder mehrere Fotos des Fahrzeugs hochladen. Diese Fotos sind sichtbar in:

  • Der Mitarbeiter-App - Fahrer sehen, welches Fahrzeug sie fahren

  • Der Planung - Planer erkennen das Fahrzeug visuell

Tipp: Laden Sie zumindest ein deutliches Foto der Seite des Fahrzeugs hoch. Das macht es in der App erkennbar.

Tankkarte verknüpfen

Sie können Tankkartendaten auf Fahrzeugebene erfassen. Der Vorteil: Fahrer können über die Mitarbeiter-App die Tankkartendaten ihres Fahrzeugs nachschlagen. So müssen sie nicht anrufen oder suchen, wenn sie tanken müssen.

Kilometererfassung in der App

Fahrer erfassen Kilometer über die Mitarbeiter-App. Diese Erfassung wird für die Nachkalkulation verwendet (was hat dieser Auftrag an Kilometern gekostet?).

Achtung: Die Kilometererfassung in der App ist für die Nachkalkulation gedacht, nicht als Kilometerverwaltung für die Belastingdienst. Verwenden Sie hierfür Ihr eigenes Fahrtenbuch.


Schritt 7 - Fahrzeug speichern und wiederholen

Klicken Sie auf Speichern. Ihr Fahrzeug erscheint jetzt in der Übersicht.

Wiederholen Sie Schritt 2 bis 6 für jedes Fahrzeug in Ihrem Fuhrpark. Vergessen Sie nicht: - Alle Umzugswagen und Kastenwagen als Typ LKW - Servicewagen und Lieferwagen als Typ Fahrzeug - Bei jedem Fahrzeug die Abmessungen des Laderaums (Laderaummaß!) - Bei jedem Fahrzeug die Kosten (sofern Sie diese haben) - Kraftstoffart eingeben - Eventuell Tankkartendaten und Fotos hinzufügen


Beispiel: typischer Fuhrpark

Nachfolgend ein Beispiel dafür, wie ein vollständiger Fuhrpark in Bas aussehen kann:

Name

Typ

Kennzeichen

Ladekapazität

Kosten/Stunde

Kosten/km

LKW 1

LKW

AB-123-CD

42 m3

EUR 20,00

EUR 0,45

LKW 2

LKW

EF-456-GH

42 m3

EUR 20,00

EUR 0,45

Kastenwagen 1

LKW

IJ-789-KL

22 m3

EUR 15,00

EUR 0,35

Lieferwagen

Fahrzeug

MN-012-OP

8 m3

EUR 10,00

EUR 0,30

Anhänger

Fahrzeug

QR-345-ST

15 m3

EUR 5,00

--

Beachten Sie, dass der Kastenwagen als Typ LKW eingetragen ist. Das ist korrekt - Kastenwagen erscheinen so als eigene Zeile in der Planung.


Tipps

  • Wählen Sie erkennbare Namen. "LKW 1" oder das Kennzeichen funktioniert gut. Vermeiden Sie vage Namen wie "Groß" oder "Klein".

  • Geben Sie die Abmessungen des Laderaums immer ein. Ohne Abmessungen kann das System bei der Planung keine Kapazitätsberechnung durchführen. Verwenden Sie das Laderaummaß, nicht die Gesamtfahrzeuglänge.

  • Kosten pro km über Ihre Tankkarte nachschlagen. Ihre Tankkartendaten geben einen guten Ausgangspunkt für die Kraftstoffkosten pro Kilometer.

  • Beginnen Sie mit Ihren wichtigsten Fahrzeugen. Sie können später jederzeit noch Fahrzeuge hinzufügen oder ändern.

  • Laden Sie Fotos Ihrer Fahrzeuge hoch. Fahrer sehen in der App, welches Fahrzeug sie fahren, Planer erkennen das Fahrzeug visuell.

  • Geben Sie die Kraftstoffart ein. Dies ist derzeit noch optional, wird aber wichtig, sobald die CO2-Berichterstattung verfügbar ist.

  • Erfassen Sie Tankkartendaten. Fahrer können dann über die App die Tankkartendaten ihres Fahrzeugs nachschlagen, ohne anrufen zu müssen.


Achtung

  • Kastenwagen als "Fahrzeug" registrieren ist der häufigste Fehler. Ihr Kastenwagen erscheint dann nicht als eigene Zeile in der Planung. Kontrollieren Sie nach dem Anlegen, ob Ihre Kastenwagen als Typ LKW eingetragen sind.

  • Gesamtfahrzeuglänge statt Laderaummaß eingeben führt zu falschen Volumenberechnungen. Geben Sie immer die Innenabmessungen des Laderaums ein, nicht die Gesamtlänge des Fahrzeugs.

  • Abmessungen in Metern statt in Zentimetern ergibt völlig falsche Berechnungen. Einen Laderaum von 2,40 Meter Breite geben Sie als 240 cm ein.

  • Kosten auf null lassen bedeutet, dass die Nachkalkulation nicht funktioniert. Sie sehen dann keine Fahrzeugkosten auf Ihren Vorgängen und können Ihre Marge nicht berechnen. Denken Sie daran: Dies sind Kostenpreise, keine Verkaufspreise.

  • Abmessungen Laderaum nicht eingeben sorgt dafür, dass die Kapazitätsplanung nicht funktioniert. Das System weiß dann nicht, wie viele m3 in das Fahrzeug passen.

  • Kilometererfassung mit der steuerlichen Verwaltung verwechseln. Die Kilometererfassung in der App dient ausschließlich der Nachkalkulation, nicht der Belastingdienst.


Nächster Schritt: Mitarbeiter anlegen: Basisdaten - erfassen Sie Ihre Mitarbeiter mit den richtigen Daten und fiktiven E-Mail-Adressen.

Hat dies Ihre Frage beantwortet?